Kammerkonzert der deutschen Mozartgesellschaft
St. Ulrich , Ulrichsplatz Augsburg

Wolfgang Amadeus Mozart

Sonate B- Dur KV 454

Sechs Variatonen über "Hellas, j´ai perdu mon amant"

Ignaz v. Beecke 

Sonate C- Dur

Franz Xaver Sterckel

Sonate G- Dur

Rüdiger Lotter klassische Violine

Christoph Hammer Hammerklavier

Dass W.A. Mozart nicht nur ein äußerst virtuoser Klavierspieler war, sondern auch die Violine meisterhaft beherrschte, lässt sich an Mozarts Violinkonzerten ablesen, die er auch in Augsburg aufführte. Kein Wunder also, dass er in allen Schaffensperioden Werke in der Kombination dieser beiden Instrumente schrieb. Für das neue Genre der obligaten Violinsonate wurde aber auch von anderen populären Komponisten der Zeit extensiv komponiert. Beispielhaft dafür stehen Sonaten des Oettingen-Wallersteiner Hofintendanten Beecke und des zu seinerZeit berühmten Sterkel.Bei diesem Konzert wird ein originaler Hammerflügel von 1802 erklingen. Das Instrument stammt aus der Werkstätte von Johann Evangelist Schmid, der 1757 in Wangen im Allgäu geboren wurde und in Augsburg bei Johann Andreas Stein den Feinschliff im Klavierbau erhielt. Seine Instrumente wurden mehrfach von Leopold Mozart an Salzburger Bürger empfohlen und vermittelt, bevor Schmid 1785 Salzburger Hoforgelmacher wurde.